Das Projekt First Aid (früher Samaritana) steht im Mittelpunkt der Arbeit von AiNA soa. Ausgangslage des vorliegenden Projektes ist das Anliegen, Menschen in Madagaskar zu befähigen, bei alltäglichen gesundheitlichen Problemen richtig zu reagieren und in Notsituationen Erste Hilfe zu leisten. Die Gesundheitsvorsorge soll an der Basis, in den Dörfern, mit ausgebildeten Samaritern verbessert werden. Grund dafür ist das enorme Unwissen der Bevölkerung. Es wurde wiederholt festgestellt, dass Leiden und Sterben durch einfache und Handlungen, deutlich reduziert werden könnte.

Ziel des Projektes ist es, Personen auszubilden, damit sie Ansprechpersonen in den Dörfern zu Samaritern ausbilden. Demnach sollen Menschen ausgebildet werden, welche wiederum Menschen zu Samaritern ausbilden.

Leben retten durch Erste Hilfe Trainings

Film über die Zusammenarbeit von AiNA soa mit den Gesundheitsarbeitern (Community Health Worker) und den freiwilligen Samaritern von Madagaskar

Hier klicken um das ausführliche Konzeptpapier vom Jahr 2020 zu sehen

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Meilensteine des First Aid Projektes

Klicken Sie unten auf die Titel der Dokumente, um mehr über die Anfangszeiten vom First Aid Projekt zu erfahren.

Im Jahr 2006 wurde ein Pilotprojekt, mit dem Ziel die Gesundheitsvorsorge in den abgelegenen Dörfern von Madagaskar zu verbessern, durchgeführt. Nach drei Jahren wurde das Projekt Samaritana ausgewertet. Mit den gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen wurde, in Zusammenarbeit mit Dr. Ratsirbazafi Marie Rolland vom Institut National de Santé Puplique et Communautaire, ein Folgeprojekt an skizziert (siehe Projektskizze von SAMARITANA oben).

Die Gesundheitsvorsorge soll an der Basis, in den Dörfern, mit ausgebildeten Samaritern verbessert werden. Ziel des Projektes ist es, medizinisch geschulte Personen weiterzubilden, damit diese die Ansprechpersonen in den Dörfern zu Samaritern ausbilden. Start des Projektes erfolgte am 01.01.2013.

In verschieden Distrikten werden Ärzte und Pflegende in den Erst-Versorgungszentren weitergebildet. An diesem Punkt besteht noch keine Garantie, dass die medizinischen Mitarbeitenden ihr Wissen weiter geben.

Ziel ist zu motivieren und die individuelle Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung zu stärken. Hierfür wird auch bei Verantwortlichen geworben und hoffentlich ein gemeinsames Engagement gefunden. Denn nur durch die Verankerung in lokale Strukturen und einer nationalen Anerkennung ist die gewünschte Wirkung in der Bevölkerung möglich. Ohne dass diese Wissensvermittlung zu einer madagassischen Institution wird, wäre der Nutzen nur temporär und wenig nachhaltig.

Wird eine gute Akzeptanz in der Regierung sowie in der Bevölkerung gefunden, kann von einer signifikanten Verbesserung der Gesundheitsversorgung an der Basis ausgegangen werden, wodurch Leiden und frühes Sterben verringert werden kann.