Nach Monaten im Lockdown wegen dem Coronavirus nimmt das Leben hier in Madagaskar, in Antananarivo, allmählich wieder seinen Lauf.

Für AiNA Soa und das Team beginnt die tägliche Arbeit mit neuen Herausforderungen. In den vergangenen Monaten hatte das Team Zeit, die bisherige Arbeit zu evaluieren und neue Ideen einzubringen, um die Arbeitsmethoden zu verbessern und effizienter zu werden.

Aarau (der Name unseres ersten 4×4 Geländewagens), hat seit Juni 2016 bereits 26’000 km zurückgelegt. Deshalb war es nun an der Zeit für einen Reifenwechsel. Damit Aarau den kommenden Herausforderungen gerecht werden kann.

In Madagaskar ist beim Kauf von jeglichem Material immer Vorsicht geboten. Denn die Waren erreichen die grosse Insel von Ländern aus der ganzen Welt, bevor sie hier gehandelt werden. Vieles kommt aus Europe, asiatischen Ländern sowie Indien oder von afrikanischen Ländern.

Um in Madagaskar etwas zu kaufen, muss man immer die Preise und die Qualität der zu kaufenden Waren vergleichen. Der Preis eines 4×4-Reifens in Madagaskar variiert je nach Qualität und Herkunft zwischen 300 000 Ariary und 1 300 000 Ariary. Dies entspricht etwa 90 bis 365 Schweizer Franken.

Da ich für die Fahrzeuge von AiNA soa und deren Unterhalt verantwortlich bin, verbrachte ich einen halben Tag damit, die Preise und Qualitäten von Reifen in verschiedenen Geschäften in Antananarivo miteinander zu vergleichen. Aufgrund des Verkehrs und der Staus in der Hauptstadt ist es nicht immer einfach, die Fahrt in ein paar Minuten zu schaffen. So dauert es jeweils mindestens 4 Stunden, um Einkäufe in der Stadt zu erledigen. Obwohl unser Büro nur 15 km vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Schlussendlich haben wir uns angesichts des Zustands der Strassen in Madagaskar mit einem durchschnittlichen Qualitäts-Preis-Verhältnis für den Kauf eines Mischreifens entschieden. Somit ist unser 4×4 Aarau nun bereit all die Einsatzkilometer, die noch in der Zukunft liegen, zu bewältigen. Ich freue mich auf die verschiedenen Strassen und Abenteuer mit Aarau und den neuen Rädern in den kommenden Jahren.

Herzlichst

Maro